Losar 2025 - so feiern die Tibeter das heilige Neujahrsfest
Losar, auch bekannt als tibetisches Neujahr, ist das wichtigste Fest für die Tibeter und wird in vielen Gebieten Westchinas (Tibet, Shangri-La, Jiuzhaigou...), Nepals, Bhutans und Nordindiens gefeiert.
- Im Jahr 2025 fällt Losar auf den 28. Februar.
Losar Datum 2025 bis 2030
Nach dem tibetischen Lunisolarkalender fällt das Datum des tibetischen Neujahrs immer auf einen Neumond in den ersten beiden Sonnenperioden - vom 5. Februar bis zum 5. März.
Jahr |
Datum |
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2024 |
10.Februar |
2025 |
28.Februar |
2026 |
18.Februar |
2027 |
7.Februar |
2028 |
26.Februar |
2029 |
12.Februar |
2030 |
5.März |
Losar = Tibetisches Neujahr
Losar ist ein tibetisches Wort, das Neujahr bedeutet. Lo bedeutet "Jahr" und sar bedeutet "neu".
Während des Festes verbrannten die Menschen große Mengen Weihrauch, um die lokalen Geister, Gottheiten und Beschützer zu besänftigen. Später entwickelte sich dieses religiöse Fest zu einem jährlichen tibetisch-buddhistischen Fest.
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Aktivititäten an Losar — Singen, Tanzen und Musik
Das Losarfest wird von den Tibetern gefeiert und ist durch uralte Zeremonien gekennzeichnet, die den Kampf zwischen Gut und Böse dadurch darstellen, dass man buddhistische Literatur singt und fackeln durch die Massen weiter gibt. Eine gewisse Leichtigkeit herrscht bei den Programmen wie bei dem Tanz der Hirsche und bei den amüsanten Kämpfen zwischen dem König und seinen unterschiedlichen Ministern. Das Losarfest ist vor allem durch seine Musik, Tanz und den generellen Geist der Lustbarkeit geprägt.
Das Tibetische Neujahrsfest - der erste Tag — Das Haus putzen und Essen bereiten
Während der letzten zwei Tagen des alten Jahres, die man Gutor nennt, beginnen die Tibeter sich auf das neue Jahr vorzubereiten. Den ersten Tag von Gutor verbringt man beim Neujahrsputz. Vor allem muss die Küche, wo das Essen der ganzen Familie zubereitet wird und damit der wichtigste Teil des Hauses ist, sauber geputzt werden. Der Schornstein muss auch frei von Schmutz gefegt werden. Spezielle Gerichte werden gekocht, z.B. eine Suppe mit kleinen Knödeln. Die Suppe wird aus Fleisch, Weizen, Reis, Süßkartoffeln, Käse, Erbsen, Paprika, Radieschen und Nuddeln hergestellt, während die Füllung der Knödel aus Holzstücken, Papier und Kieselsteinen besteht.
Das Tibetische Neujahrsfest - der zweite Tag — Religiöse Bräuche
Am zweiten Tag von Gutar werden religiöse Zeremonien abgehalten. Die Leute gehen ins örtliche Kloster umzu Buddha zu beten und den Mönchen Geschenke zu überreichen. Die Tibeter zünden auch Feuerwerkskörper an, um die auf der Lauer liegenden bösen Geister zu vertreiben.
Das Tibetische Neujahrsfest - der dritte Tag — Zeit mit der Familie verbringen
Am Neujahrstag stehen Tibeter früh auf, gehen baden und dann ziehen sich neue Kleidung an. Danach opfern sie den Göttern, indem sie Opfergaben vor ihren Hausaltar legen. Normalerweise bestehen die Opfergaben aus Tieren und Dämonen, die aus einer Art Teig, der Torma heißt, gemacht werden. Auch Familien haben ein Zusammenkunftsessen, das in der Regel aus einer Art von Kuchen namens Kapse und einem alkoholischen Getränk namens Chang, das einen warm halten soll, besteht.
Aktivitäten in Klöster
Im Ta'er-Kloster werden Lamas am ersten Tag religöse Feiern abhalten, die Götter anbeten, buddhistische Gesänge und Literatur singen sowie ein Neujahrsbankett veranstalten.
Am zweiten Tag besucht man Freunde und Verwandte. In der Nacht wirbeln die Tibeter mit brennenden Fackeln in ihren Häusern, um die bösen Geister zu vertreiben.
Am dritten Tag von Losar besuchen die Tibeter die lokalen Klöster, wo sie Opfer darbringen. Die Feiern für das tibetische Neujahr dauern normalerweise 15 Tage.
Das Tibetische Neujahr in der Gegend um Shigatse
Das Tibetische Neujahr, für die Einheimischen auch das Bauernfest, ist das feierlichste alles Feste hier in und um Shigatse, und fällt auf den ersten Tag des ersten Monat im Tibetischen Kalender.
Shigatse ist eine wohlhabende, fruchtbare und landwirtschaftlich geprägte Region. Die Menschen hier haben vor einhundert Jahren ihren eigenen Kalender geschaffen, um ihre Felder besser bestellen zu können.
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Bräuche
Es ist Tradition für die Menschen in Shigatse und Lhasa, ihren Hof und ihre Küche sauber und aufgeräumt zu halten während des Neujahrsfestes. Die Hauseingänge werden für das Fest mit Malereien und Laternen geschmückt.
Ein unvergessliches Erlebnis während Losar in Shigatse sind die Gutu, eine Art Teig mit weißen Steinen, Paprika, Wolle oder Holzkohle im Innern, die gegessen werden. Diese sind von großer, symbolischer Bedeutung.
Wenn ein Mann ein Gutu mit Wolle isst, so gilt er als warmherzig; wenn er ein Gutu mit Paprika isst, gilt er als rauh und zäh, isst er eines mit Holzkohle, so ist er boshaft, wenn er ein Gutu mit den weißen Steinen isst, so gilt er als unbeliebt bei den anderen und muss zur Strafe Wein trinken.
Die Gerichte, die zum Fest gereicht werden, bestehen traditionell hauptsächlich aus Hammelfleisch; getrocknet, gekocht oder gebraten. Es hat sich hier viel verändert in Shigatse und die Speisen sind heute üppiger als je zuvor.
Es gibt eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen zum Losar Fest in Shigatse, zum Beispiel Pferderennen, Bogenschießen und Gesang und Tanz.
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Tibet ist für ausländische Touristen während des Neujahrsfestes normalerweise verschlossen. Das Shoton Fest, ein anderes, sehr wichtiges Fest in Tibet ist eine Reise wert.
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